ZVS-Nachfolgeeinrichtung muss vor allem Service bieten!

ZVS-Nachfolgeeinrichtung muss vor allem Service bieten!

Anja Schillhaneck, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und wissenschaftspolitische Sprecherin, erklärt:

Die Zulassung zum Hochschulstudium muss zu Recht neu und vor allem besser geregelt werden. Allerdings lassen der Staatsvertrag, dem der Senat gestern zugestimmt hat, als auch der Entwurf des Gesetzes zur ZVS-Nachfolgeeinrichtung einiges offen, woran sich aber der "Mehrwert" für StudienbewerberInnen und Hochschulen entscheiden wird.

Damit das Ganze ein Erfolg wird, muss aus der Sicht von Bündnis 90/Die Grünen folgendes beachtet werden: Ein zentrales Bewerbungs- und Informationsportal funktioniert nur dann, wenn alle mitmachen! Parallelstrukturen - die einen Hochschulen wickeln ihre NC-Zulassungen über die ZVS ab, andere über Uni-Assist und wieder andere ganz allein - führen zu weniger, nicht mehr Klarheit!

Die Kosten für den Service sind von den Hochschulen zu tragen, und nicht den StudienbewerberInnen aufzubürden. Denn die Hochschulen sparen dadurch Verwaltungsaufwand, für den außerdem auch in Berlin bereits Verwaltungsgebühren erhoben werden.

Das Recht, sich an mehreren Hochschulen oder für mehrere unterschiedliche Studiengänge zu bewerben, darf nicht eingeschränkt werden! Bündnis 90/Die Grünen kritisieren außerdem, dass im nun einzurichtenden Stiftungsrat Studierende nicht einmal als beratende Mitglieder vorgesehen sind.

Wir fordern daher den Senat auf, sich bei der konkreten Ausgestaltung der neuen ZVS-Nachfolgeeinrichtung dafür einzusetzen, dass diese Punkte umgesetzt werden - denn bessere Information und Beratung und eine schnellere Entscheidung über die Zulassung sind sowohl für die Hochschulen als auch die StudienbewerberInnen dringend nötig!

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