Zukunftsfähige Wissenschaftspolitik geht anders, Herr Zöllner!

Zukunftsfähige Wissenschaftspolitik geht anders, Herr Zöllner!

Anja Schillhaneck, wissenschaftspolitische Sprecherin, sagt zur aktuellen Anhörung der Hochschulpräsidenten im Wissenschaftsausschuss:

Die strukturelle Unterfinanzierung der Hochschulen wird mit dem Zöllner-Modell fortgeschrieben - das hat die Anhörung der Hochschulpräsidenten im Wissenschaftsausschuss heute klar ergeben. Risiken werden nicht abgefedert, die zu erwartende Tarifsteigerung im Bereich der Angestellten droht die maximal einwerbbaren zusätzlichen Mittel aufzufressen.

Es handelt sich bei den Plänen des Bildungssenators weder um ein Preismodell, noch um ein sinnvolles Anreizmodell. Viele Parameter sind von den Hochschulen nicht sinnvoll selbst steuerbar. Wenn selbst der Senator erklärt, er als Hochschulpräsident würde mit dem Modell eher billige Studienplätze statt MINT-Fächer aufbauen, zeigt das klar, wie unsinnig die geplante Wissenschaftspolitik des Senators sind.

Der Wissenschaftsausschuss wird in einem Jahr wieder dasitzen, die Präsidenten anhören, und kann dann auf einer Checkliste abhaken, welche klar erwartbaren Probleme und Negativeffekte bis dahin eingetreten sind. Zukunftsfähige Wissenschaftspolitik geht anders!

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