Zöllners Preismodell ist verkrampft, unflexibel und schädlich

Zöllners Preismodell ist verkrampft, unflexibel und schädlich

Anja Schillhaneck, wissenschaftspolitische Sprecherin, sagt zur heutigen Sitzung des Wissenschaftsausschuss zum Preismodell der Hochschulverträge:

Die Tischvorlage zum Preismodell der Senatsverwaltung hat nur bestätigt, dass die Idee eines Einheitspreismodells für alle Hochschulen illusorisch ist. Trotzdem ist der Wissenschaftssenator Zöllner nicht bereit, von seiner fixen Idee abzuweichen. Die Konsequenz sind viele neue Ungerechtigkeiten im Finanzierungssystem und Schaden für alle Berliner Hochschulen.

Mit den Auswirkungen von Zöllners selbstherrlichen Politikstil wird Berlins Wissenschaftslandschaft noch auf Jahre zu kämpfen haben - wie schon jetzt Stellenstops und auf Eis gelegte Projekte an den Hochschulen zeigen. Es gibt auch keine Anreize, die Lehre über bessere Betreuungsverhältnisse oder innovative Seminarformen zu verbessern. Anstatt dessen wurde das Vertrauensverhältnis zwischen Land und Hochschulen schwer geschädigt.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus von Berlin wird jetzt ihr Augenmerk darauf richten, wie nach 2011 der hochschulpolitische Karren wieder aus dem Dreck gezogen werden kann. Für uns sind Hochschulen echte Verhandlungspartner, keine Lakaien wie für Herrn Zöllner.

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