Zöllner muss für handlungsfähige TU-Leitung sorgen

Zöllner muss für handlungsfähige TU-Leitung sorgen

Anja Schillhaneck, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und wissenschaftspolitische Sprecherin, erklärt:

Der Rechnungshofbericht und die laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen der Begünstigung der Kanzlerin der TU Berlin haben den amtierenden TU-Präsidenten Kurt Kutzler nachhaltig beschädigt. Seit Monaten ist das Präsidium durch die Affäre sowohl in seiner Führungsrolle innerhalb der Universität, als auch in seiner Verhandlungsfunktion nach außen gelähmt. Die Folgen für die Reputation der international renommierten TU sind katastrophal, nicht nur für die betroffenen Einzelpersonen. Es ist allen Mitgliedern der TU - den Beschäftigten, den Lehrenden und Studierenden - nicht länger zuzumuten, dass das Präsidium als kollegiales Leitungsorgan handlungsunfähig bleibt.

Angesichts des andauernden Schadens für die TU, den anstehenden Verhandlungen zu den Hochschulverträgen sowie den laufenden Verhandlungen zur "Super-Uni" braucht die TU eine starke Uni-Leitung. Wissenschaftssenator Zöllner muss dringend die Handlungsfähigkeit und Integrität des Präsidiums der TU Berlin wieder herstellen. Letztendlich liegt es auch in der Verantwortung des Senators und des Landes Berlins, dass eine seiner wichtigsten Institutionen mit einer Stimme sprechen kann. Ansonsten muss man offen fragen, wer in der derzeitigen Situation von der Handlungsunfähigkeit profitiert.

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