Zerstörung des Instituts Magnus Hirschfeld vor 80 Jahren - Berlin muss Sexualwissenschaften besser fördern

Zerstörung des Instituts Magnus Hirschfeld vor 80 Jahren – Berlin muss Sexualwissenschaften besser fördern

Am 6. Mai vor 80 Jahren wurde das sexualwissenschaftliche Institut Magnus Hirschfelds von den Nazis geplündert und geschlossen. Vier Tage später wurden die Bücherbestände der Institutsbibliothek verbrannt. Die Sexualforschung wurde auf einen Nullpunkt zurückgeworfen. Das damit verbundene Geschlechterbild, die Diskriminierung und Verfolgung von Homosexuellen sowie Transgender wirkte bis weit nach dem zweiten Weltkrieg nach. Die Sexualwissenschaft hat sich in Deutschland und Berlin von diesem Rückschlag bis heute nicht richtig erholt.

Die Vernichtung des Instituts und die Schicksale seiner Forscher gehören zur zerstörten Vielfalt, der Berlin in diesem Jahr besonders gedenkt. Es ist an der Zeit, dass Berlin dieses Andenken nicht nur angemessen bewahrt, sondern auch zukunftsgerichtet die Sexualwissenschaft in Berlin wieder mehr Aufmerksamkeit und Förderung erfährt.

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