Studie des WZB zur Wirkung von Studiengebühren

Studie des WZB zur Wirkung von Studiengebühren

Die Studie, die Tina Baier und Marcel Helbig am Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) vorgelegt haben, untersucht die These, dass Studiengebphren die Studierneigung verringern. In der nachfolgenden Berichterstattung (s. taz) haben sich die, die schon immer für Studiengebühren waren, mindestens durch den Titel der WZB-Pressemitteilung bestätigt gefühlt. Wer die Studie in Gänze liest, und bereit ist, sich mit dem dort dargelegten Untersuchungsansatz zu beschäftigen, und zudem halbwegs in der Debatte drinsteckt, wird kaum auf den Gedanken kommen, dass hiermit nun die flächendeckende Einführung von Gebühren legitimierbar wäre. Lesenswert finde ich hierzu vor allem die Darlegung im Portal studis-online - die ich allen Interessierten zum Lesen ans herz legen möchte - auch, weil ich derzeit aus Zeitmangel nicht dazu komme, ähnlich ausführlich die Studie zu analysieren und das in einen Text zu fassen. Und auch die Nachdenkseiten haben sich mit der Studie und ihrer Methodik befasst - hier zu finden.

Edit vom 24.10.2010: Wer den Rest der Auseinandersetzung verfolgen möchte, dem sei das Blog von Till Westermayer empfohlen, vor allem der Beitrag "Kampagnenjournalismus über jede Gebühr". Mich persönlich hat es ja eher erheitert, dass Christian Füller meinem BAG-Ko-Sprecher Till Westermayer und mir "Margot-Honecker-Sprache" vorwirft, weil wir es wagen, nicht seiner Meinung zu sein, und die sache für komplexer halten, als er sie gerne darstellt. Interessant waren die vielen LeserInnenbriefe, die die taz am Samstag nach dem Artikel von Christian Füller abdruckten, hier zu finden.

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