Senatspolitik macht Berliner Hochschulen unattraktiv

Senatspolitik macht Berliner Hochschulen unattraktiv

Anja Schillhaneck, wissenschaftspolitische Sprecherin, erklärt zu den vertagten Tarif-verhandlungen an den Berliner Hochschulen:

Dass die Tarifverhandlungen für die Hochschulen des Landes gerade nicht vom Fleck kommen, war vorhersehbar. Wowereit, Zöllner und Nussbaum haben die Hochschulen mit den Mitteln zur Personalbezahlung einfach im Regen stehen lassen. Die Beschäftigten an den Berliner Hochschulen wollen nicht von der allgemeinen Tarifentwicklung abgekoppelt werden, doch der Senat hat die Hochschulen dafür nicht mit ausreichend Mitteln ausgestattet.

Seit Jahren macht sich die rot-rote Koalition einen schlanken Fuß in der Frage der tariflichen Bezahlung an den Hochschulen. Rot-Rot verweist darauf, dass die Hochschulen selbst Arbeitgeber sind. Das Resultat: Die Hochschulen werden vom Tarifabschluss im Öffentlichen Dienst Berlins abgekoppelt.

Wenn die Bezahlung weiter absackt, werden die Berliner Hochschulen im Vergleich zu anderen Bundesländern für NachwuchswissenschaftlerInnen immer unattraktiver. Der Senat handelt zynisch, wenn er das Problem erst selbst produziert und dann einfach auf die Hochschulen abwälzt. Bündnis 90/Die Grünen fordern, dass das Angebot zu den Hochschulverträgen dringend nachgebessert werden muss.

part

Leave a Reply

Close
Close

Please enter your username or email address. You will receive a link to create a new password via email.

Close

Close