Olympiabewerbung - Beteiligung ist keine Werbeveranstaltung

Olympiabewerbung – Beteiligung ist keine Werbeveranstaltung

Anja Schillhaneck, sportpolitische Sprecherin, sagt zum Eckpunktepapier des Senats zur Beteiligung beim Olympia-Bewerbungsverfahren:

Die vom Senat verabschiedeten Eckpunkte zur Beteiligung der Berlinerinnen und Berliner an der Olympiabewerbung ist ein erster Schritt in eine richtige Richtung - mehr aber auch nicht. Der Senat muss dafür sorgen, dass alle relevanten Informationen über die Kosten, Bau- und Investitionsnotwendigkeiten, über die Anforderungen von IOC und Sportverbänden allen an der Diskussion Interessierten zur Verfügung stehen, auch den KritikerInnen. Nur so ist der angekündigte ergebnisoffene Prozess wirklich möglich.

Kritik, auch grundsätzliche, darf nicht darauf beschränkt werden, sich in Bürgerforen und im Internet zu äußern. Wenn der Senat wirklich das gesamte Spektrum der Positionen zu einer Olympiabewerbung 2024 oder 2028 in die Debatte einbeziehen will, muss er auch die KritikerInnen in den geplanten Beirat einbeziehen. Sonst behalten diejenigen Recht, die hinter dem vorgelegten Beteiligungskonzept nur eine Werbeveranstaltung für Olympia vermuten.

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