Lehrbeauftragte - Rot-Schwarz gefährdet den Wissenschaftsstandort Berlin

Lehrbeauftragte – Rot-Schwarz gefährdet den Wissenschaftsstandort Berlin

Die Situation der Lehrbeauftragten ist auch in Berlin nach wie vor prekär - keine geregelten Arbeitsverhältnisse, unsichere Aussichten auf Weiterbeschäftigung und Bezahlung teilweise unterhalb der Mindestlohngrenze sind verbreitet und üblich. Das wurde heute in der Anhörung im Wissenschaftsausschuss des Abgeordnetenhauses durch die Betroffenen deutlich gemacht.
Die Berliner Universitäten und Fachhochschulen haben kaum eine andere Wahl: Die unzureichende Grundfinanzierung durch den Senat zwingt sie geradezu, einen Teil der Lehre durch Lehrbeauftragte zu erbringen. Ein solches Vorgehen gefährdet den Wissenschaftsstandort Berlin.
Lehrbeauftragte leisten die gleiche Arbeit wie die fest angestellten ProfessorInnen und wissenschaftlichen MitarbeiterInnen und sind für die Aufrechterhaltung der Lehre und den Praxistransfer an den Universitäten und Fachhochschulen unverzichtbar. In den letzten Jahren wurden teilweise bis zu fünfzig Prozent der Lehraufgaben an den Berliner Hochschulen durch Lehrbeauftragte erbracht. Sie erhalten dafür aber nur eine unterdurchschnittliche Entlohnung und bekommen trotz teilweise jahrelanger Tätigkeit nur Verträge für jeweils ein Semester.

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