Jobvermittlung an der FU muss erhalten bleiben

Jobvermittlung an der FU muss erhalten bleiben

Anja Schillhaneck, hochschulpolitische Sprecherin, erklärt:

Zum Ende des Monats soll die Außenstelle der Arbeitsagentur an der Freien Universität (FU) in Dahlem geschlossen werden. Denn klar ist, die Arbeitsagentur kann und darf dieses Angebot nicht länger bezahlen - sie wird aus den Beiträgen zur Arbeitslosenversicherung finanziert, von denen Studierende befreit sind. Jetzt ist Wissenschaftssenator Zöllner gefragt, alle Beteiligten an einen Tisch zu holen, um nach Wegen zu suchen, die studentische Jobvermittlung zu erhalten.

Schließlich hat sich dieses Angebot bewährt:

  • Seit Jahren werden hier durch ein Team qualifizierter MitarbeiterInnen viele, auch fachnahe Jobs vermittelt. Facheinschlägige Beschäftigung ist die Alternative zum unbezahlten Praktikum für Studierende, die ihren Lebensunterhalt selbst sichern müssen.
  • Die Erfahrungen in der Jobvermittlung für internationale Studierende, die oft nur eingeschränkt arbeiten dürfen, ginge verloren - ein großer Verlust, auch für die internationalen Studierenden, vor allem an der FU.
  • Alle anderen Arbeitsvermittlungen, ob privatwirtschaftlich oder bei den Heinzelmännchen, bieten zwar die Abrechnung der Löhne etc. an, verlangen aber vor allem eine Vermittlungsgebühr. Die Außenstelle der Arbeitsagentur an der Freien Universität hat als einzige weder JobsucherInnen, noch ArbeitgeberInnen zusätzlich Kosten bereitet.

Studierende brauchen eine gut funktionierende Jobvermittlung - für die Sicherung des Lebensunterhaltes, um frühzeitig Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern zu knüpfen, um facheinschlägige Praxiserfahrungen zu gewinnen, ohne in eine lange Schleife unbezahlter Praktika eintreten zu müssen. Hier muss eine Lösung gefunden werden, die den Erhalt des Angebots möglich macht!

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