Hochschulsport ist förderungswürdiger Breitensport!

Hochschulsport ist förderungswürdiger Breitensport!

Anja Schillhaneck, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und wissenschaftspolitische Sprecherin, erklärt:

Der Berliner Hochschulsport darf durch die Pläne der Senatsinnenverwaltung nicht gefährdet werden. Wir verstehen nicht, warum Schulen und Vereine im Bereich Breiten- und Leistungssport förderungswürdig sind, Hochschulen hingegen nicht. Ihren Hochschulsport zu fördern, gehört zu den gesetzlichen Aufgaben der Unis. Das Sportangebot in der Regel steht nicht nur Studierenden, sondern auch den Beschäftigten und Externen zur Verfügung.

Damit erfüllt der Hochschulsport in Berlin eine wichtige Funktion für den Breitensport. Dieser steht auf dem Spiel, wenn nun für die Nutzung von Sportanlagen Gebühren fällig werden sollen. Und das nur, weil die Innenverwaltung offenbar formale Probleme bei der Einordnung der Universitäten als Anbieter von Sportangeboten hat. Es ist jedoch kaum zu erwarten, dass die Hochschulen als Ausgleich demnächst zusätzliche Mittel von der Senatsverwaltung für Wissenschaft bekommen, um ihr Sportangebot aufrechtzuerhalten. Die Sportangebote sind bereits jetzt nicht kostenfrei, u.a. werden die KursleiterInnen von den Gebühren entlohnt.

Wir fordern von Rot-Rot, den bündnisgrünen Änderungsantrag zur Sportanlagennutzungsverordnung anzunehmen - dann wäre diese bürokratische Hürde genommen. Denn dass ein Breitensportangebot wie das der Hochschulen förderungswürdig ist, sollte eigentlich einleuchten - auch der Senatsinnenverwaltung!

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