Glückwunsch der FU!

Glückwunsch der FU!

Franziska Eichstädt-Bohlig, Fraktionsvorsitzende, und Anja Schillhaneck, hochschulpolitische Sprecherin, erklären:

Glückwünsche an die Berliner Universitäten, sie haben sich trotz der bekannt schwierigen Bedingungen in beiden Wettbewerbsrunden der Exzellenzinitiative hervorragend platziert. Insbesondere die Freie Universität hat Grund zu Freude, darf sie doch nun durch den Zuschlag in der dritten Förderlinie den begehrten Titel "Eliteuniversität" tragen. Uns freut, wie gut auch die Geistes- und Sozialwissenschaften abgeschnitten haben, die in den letzten Jahren oft das Nachsehen hatten. Die Glückwünsche gelten zuallererst den WissenschaftlerInnen in den erfolgreichen Bereichen, aber auch den Frauenbeauftragten, MitarbeiterInnen in Planung, Technik und Verwaltung und vielen anderen, die diese Erfolge möglich gemacht haben.

Senator Zöllner ist nun gefragt, deutlich zu machen, wie er mit den Millionen aus seinem Masterplan die herausragende Forschung in den prämierten Bereichen unterstützen will. Es reicht nicht, nur den Gewinnern der Exzellenzinitiative Unterstützung zukommen zu lassen, auch die anderen Hochschulen müssen weiter in ihrer Leistungsfähigkeit gefördert werden. Zöllner muss dafür sorgen, dass die mit dem Exzellenzwettbewerb beabsichtigte Aufwärtsspirale auch die Lehre und das Studium erfasst. Der Exzellenzwettbewerb darf nicht dazu führen, dass Forschung und Lehre noch weiter auseinanderdriften, auch exzellente WissenschaftlerInnen haben als begeisterungsfähige Studierende angefangen!

Nach dem berechtigten Freudentaumel erwarten wir in den kommenden Wochen eine Diskussion zum Leitbild der Exzellenzinitiative, dem die Universitäten und die Kommission aus Wissenschaftsrat, DFG und Vertretern der Politik folgten. Denn jetzt wurden die unternehmerisch orientierten Universitäten bei eingeschränkter akademischer Selbstverwaltung und das Primat der Verwertbarkeit von Wissenschaft zum Vorbild erhoben. Einige der erfolgreichen Universitäten haben aber gezeigt, dass es auch anders geht - und die gilt es genauer anzusehen.

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