Fachhochschulfusion: Raumfrage zeitgleich mit Fusionsgesetz klären

Fachhochschulfusion: Raumfrage zeitgleich mit Fusionsgesetz klären

Anja Schillhaneck, wissenschaftspolitische Sprecherin und Lisa Paus, haushaltspolitische Sprecherin, erklären:

Zum dritten Mal innerhalb von drei Jahren hat heute der Wissenschaftsausschuss eine Anhörung zur Fusion der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege (FHVR) und der Fachhochschule für Wirtschaft (FHW) durchgeführt. Und wenn auch mittlerweile ein Fusionsgesetz zur Zusammenführung beider Hochschulen vorliegt, bleibt eine Frage weit offen: Was ist mit der räumlichen Fusion?

Eine Fusion beider Hochschulen bringt vor allem dann wissenschaftlich-fachliche und verwaltungsmäßige Synergien, wenn das Konzept einer Integration stringent verfolgt wird. Allein ein rechtliches Dach über ehemals drei Einrichtungen - die FHW, die Berufsakademie und die FHVR - mit immer noch drei Standorten reicht dafür nicht aus. Deswegen unterstützen wir den Vorschlag der Hochschulen, den Fachbereich II der FHW (früher Berufsakademie) auf den Campus Alt-Friedrichsfelde zu verlagern und somit auch räumlich in die FHVR zu integrieren. Damit würden außerdem Mietkosten für den derzeitigen Standort der (ehemaligen) Berufsakademie am Ostkreuz in Höhe von 1,3 Millionen Euro entfallen und eine landeseigene Liegenschaft wieder genutzt. Wir verstehen nicht, warum Wissenschafts- und Finanzverwaltung, trotz dieser Fakten und der bereits ins Land gegangenen Zeit, noch immer keine Einigung über die räumliche Integration erreichen konnten.

In vierzehn Tagen wird der Wissenschaftsausschuss das Fusionsgesetz beschließen. Wir fordern den Senat auf, bis dahin auch den Weg frei zu machen für die Ansiedlung der ehemaligen Berufsakademie am Standort Alt-Friedrichsfelde.

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