Charité - Senat gefährdet den Ruf des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Berlin

Charité – Senat gefährdet den Ruf des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Berlin

Der Rückzug der Dekanin Grüters-Kieslich ist keine Problemlösung. Die Streitigkeiten an der Charité sind nicht einfach nur persönlicher Natur und mit dem Austausch der gewählten Chefin der Fakultät gelöst.

Das Grundproblem sind die unklare Struktur sowie die Finanzierung der Charité, die gleichzeitig wissenschaftliche Einrichtung und Einrichtung der Krankenversorgung ist. Wenn Gelder für die Wissenschaft gesichert werden sollen, kommt man offenbar schnell in den Ruf, schwarze Kassen anlegen zu wollen. Das ist der vollkommen unklaren Finanzierungsstruktur geschuldet, schwächt die wissenschaftliche Einrichtung und schädigt den Ruf der Charité.

Als zentraler Pfeiler des Gesundheitsclusters ist die Charité aber außerdem einer der wirtschaftlichen Schwerpunkte Berlins. Das darf Nußbaum nicht einfach aufs Spiel setzen, weil er offenbar der Ansicht ist, die Charité erhalte zu viel Geld und sei nicht kaufmännisch genug orientiert.

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