Berliner Senat zu Studentenwohnheimen – Keine klare Antworten

Berliner Senat zu Studentenwohnheimen – Keine klare Antworten

Anja Schillhaneck, Sprecherin für Wissenschaft und Forschung, und Katrin Schmidberger, Sprecherin für Mieten und soziale Stadt, sagen zu den Senatsentscheidungen zum studentischen Wohnen in Berlin:

Der Senat hat beschlossen, dass ab sofort die landeseigenen Wohnungsbauunternehmen für studentisches Wohnen zuständig sind – nicht mehr das Studentenwerk.

Es ist nicht nachvollziehbar, dass der Senat dem wahrscheinlich kompetentesten Akteur im Bereich studentisches Wohnen in dieser Stadt offenbar grundsätzlich misstraut. Über 1000 Studierende stehen derzeit auf der Warteliste des Studentenwerks. Die Geschäftsführerin des Studentenwerks, Petra Mai-Hartung, spricht sogar von 2.000 im kommenden Wintersemester. Die Wohnungsbaugesellschaften müssen nach Darstellung des Senats aber zum Teil überhaupt erst Bauabteilungen gründen, um den vom Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit versprochenen Neubau durchführen zu können – während das Studentenwerk, das seit den Siebzigerjahren für studentisches Wohnen in Berlin zuständig ist, dies längst hat.

Auch ist unklar, wie hoch die benötigten Investitionen sind. Senatorin Scheeres ließ auch die Fragen zu den Miethöhen offen, „sozial verträglich“ und „bezahlbar“ sollen sie sein. Für uns ist klar: Sozial verträglich und bezahlbar bedeutet für Studierende, dass sich auch BAföG-EmpfängerInnen das Zimmer oder die Wohnung leisten können. Für die Warmmiete bekommen diese 224,- €/Monat. Daran muss sich die Koalition messen lassen.

A-Team

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