10 Punkte für Marienfelde

10 Punkte für Marienfelde

10 Punkte für Marienfelde

Zehn gute Gründe für GRÜN am 18. September

1. Wohnraum für jeden Geldbeutel

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Sozialer Wohnungsbau in der Greulichstraße (Foto: Lea S.)

Alle Menschen brauchen guten und bezahlbaren Wohnraum. Dafür müssen und wollen wir auch neu bauen. Allerdings nur unter umfassender Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Wir wollen die gute soziale Mischung in Marienfelde erhalten und fördern. Dazu muss auch die soziale Infrastruktur mitwachsen. Kitas, Spielplätze, Freizeitangebote, Geschäfte der Nahversorgung etc. müssen neu geschaffen und erhalten werden. Dazu gehören auch ausreichende wohnortnahe Grünflächen. Auch im Süden des Bezirks lehnen wir unnötige Luxussanierungen ab und setzen uns für preisgünstige Wohnungen ein, die auch für Menschen mit geringem, durchschnittlichen Einkommen, Rentnerinnen und Rentner oder Arbeitssuchende bezahlbar sind. In Marienfelde wohnen auffällig viele ältere und junge Menschen. Der Wohnungsbau und die Kiezgestaltung muss den demografischen Entwicklungen entsprechend angepasst werden. Barrierefreiheit in Wohnhäusern sowie eine sichere Ausgestaltung der Infrastruktur in der Umgebung bspw. durch beleuchtete Gehwege und Sitzgelegenheiten sind Teil dessen.

2. Sichere Schul- und Kitawege

Aktion "Sicher zur Schule und Kita" an der Marienfelder Allee Ecke Stegerwaldstr.

Tägliche Gefahrensituation vor der historischen Notunterkunft in Marienfelde (Foto: Anaís)

Im Mittelpunkt unseres Einsatzes für Verkehrssicherheit stehen die schwächsten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer. Es sollte selbstverständlich sein, dass alle Kinder sicher in der Schule und der Kita ankommen. In Marienfelde gibt es viele Kreuzungen, an denen dies nicht sichergestellt ist. So wollen wir, dass die seit 2001 geplante Ampel an der Marienfelder Allee/Stegerwaldstraße endlich gebaut wird. Der Übergang vom Kiepertplatz zum S-Bahnhof Marienfelde, sowie die große Kreuzung am Nahmitzer-Damm/Marienfelder Allee sind ebenfalls sehr unübersichtlich und bieten großes Potential für Gefahren und Unfälle. Dabei geht es nicht darum, einfach noch mehr Verkehrsschilder aufzustellen. Ältere Menschen und Kinder haben meist eine andere Wahrnehmung für Entfernungen, Geschwindigkeiten und Gefahren, deshalb muss diese Sicht besonders mit einbezogen und berücksichtigt werden. Wir haben für Hinweise von Gefahrenpunkten in Marienfelde immer ein offenes Ohr und setzen uns gerne mit Aktionen oder Diskussionsrunden für eine Verbesserung der Verkehrssicherheit ein. Bitte kontaktieren Sie uns (siehe unten), wir wollen Ihre Wünsch nach sicheren Straßen und Plätzen ernst nehmen.

3. Willkommen bei uns

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Erinnerungsstätte und Notaufnahmelager Marienfelde (Foto: Lea S.)

Menschen, die zu uns geflüchtet sind, wollen wir gemeinsam mit Jugendeinrichtungen, Sport- und Elternvereinen die Chance geben, hier ein neues Zuhause zu finden. Dazu werden wir Wohnprojekte fördern, die ein gutes Zusammenleben pflegen. Und wir kümmern uns auch um eine regelmäßige Zusammenarbeit mit den Gemeinschaftsunterkünften und der Erinnerungsstätte hier in Marienfelde. Darüber hinaus sollen gemeinsame Aktivitäten, Feste und Veranstaltungen das Zusammenkommen und das gemeinsame Leben hier in Marienfelde bereichern. Integrationslotsen sorgen dafür, dass geflüchtete Menschen einen besseren Zugang zum Spracherwerb, Ausbildung und Arbeit bekommen. Bei der Unterbringung von Menschen, die zu uns geflohen sind, stehen wir dafür ein, dass die Senatsverwaltung ihre zustehende Verantwortung übernimmt und für eine dezentrale Unterbringung mit allen erforderlichen Mindeststandards sorgt. Menschenunwürdige Massenunterkünfte ohne Brandschutz, ungenügende Sanitäranlagen o.ä., sind genauso wie Turnhallen nicht geeignet, um Menschen darin unterzubringen. Wir setzen uns auf allen Ebenen dafür ein, dass die zu uns geflüchteten Menschen dazugehören – und zwar mit allen Rechten und Pflichten. Ausgrenzung und Rassismus haben bei uns keinen Platz.

4. Barrierefreier S-Bahnhof Marienfelde

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Mit Fahrrad, Rollstuhl, Kinderwagen, Einkauf u.ä. sind die Treppen schwer zu bewältigen (Foto: Lea S.)

Der S-Bahnhof ist ein wichtiger Mobilitätsknotenpunkt in Marienfelde. Schulkinder, ältere Menschen, Eltern mit Kinderwägen, Menschen mit Fahrrädern, Menschen mit Rollstuhl oder Behinderungen müssen sich hier alle frei bewegen können. Situationen, dass Menschen den Bahnhof umfahren müssen oder täglich auf Hilfe hoffen müssen, die Treppe zu bezwingen, sind nicht hinnehmbar. Wir fordern den längst überfälligen Aufzug ein, damit der S-Bahnhof für alle Menschen ungehindert betretbar und benutzbar ist. Wir setzen uns dafür ein, dass Busse und Bahnen verlässlicher und besser aufeinander abgestimmt fahren.

 

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Fahrradparkplatz Marienfelde - überfüllt und vermüllt (Foto: Lea S.) 

Dazu zählen auch die späten Abendstunden, sowie eine Taktverkürzung zur Hauptverkehrszeit am Morgen. Die Busse sind hier meistens sehr überfüllt. Darüber hinaus ist ein „Park & Ride“ Bahnhof nur sinnvoll, wenn dieser auch nutzbar ist. Bei dem Fahrradparkplatz am S-Bahnhof Marienfelde ist das leider nicht der Fall. Die verrosteten, vermüllten und überfüllten Fahrradbügel und -stellplätze sind alsbald instand zu setzen.

 

 

5. Gute Wege fürs Fahrrad – auch am Stadtrand

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Der Fahrradweg läuft auf die sehr befahrene Marienfelder Allee aus (Foto: Lea S.)

Für den Radverkehr ist im Rahmen grüner Initiativen schon viel auf den Weg gebracht worden, doch auch am Stadtrand sollen die Menschen ohne Auto von A nach B kommen. Dafür braucht es zum einen (z.B. auf der Marienfelder Allee) erst einmal Fahrradwege und Radstreifen. Und zum anderen brauchen wir Fahrradwege, die nicht bloß irgendwie vorhanden sind, sondern auf denen man auch fahren kann. Es darf nicht mehr sein, dass Menschen aus Angst vor Gefahr nicht auf das Fahrrad steigen. Wir stehen für ein fahrradfreundliches Berlin von der Innenstadt bis nach Brandenburg.

 

 

6. Gemeinsam für den Ortsteil mit W40 & Co.

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Quartiersbüro in der Waldsassener Straße 40 (Foto: Lea S.)

Das von uns mit rotgrünen Haushaltsbeschlüssen gerettete Quartiersbüro in der Waldsassener Straße (W40) möchten wir gern zusammen mit der degewo, den Initiativen und Vereinen vor Ort ausbauen und weiter entwickeln. Denn auch ehrenamtliches Engagement für den Ortsteil braucht einen Anker, und oft auch hauptamtliche Unterstützung. Die Beteiligung aller interessierten Bürgerinnen und Bürger ist für uns von Bedeutung. Wir wollen deshalb weitere Möglichkeiten schaffen, damit Sie sich an den Geschehnissen im Ortsteil direkt beteiligen können. Dadurch können nicht nur Vorhaben bereichert werden mit Ihren Vorschlägen und Erfahrungen, sondern auch potenzielle Fehlentscheidungen besser vermieden werden. Die Finanzierung für eine solche Beteiligung muss bei Projekten zu einem bestimmten Prozentsatz der Planungskosten eingeplant werden.

 

7. Erhalt und Ausbau der Nahversorgung

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Leerstehende Gewerberäume in der Hildburghauserstraße (Foto: Lea S.)

Egal ob junge Familien oder Senioren: Jeder braucht Apotheken, Ärzte, Supermärkte und Bankfilialen in fußläufiger Entfernung. Dies ist derzeit nicht der Fall. Die Postbank, die Sparkasse… In Marienfelde wird eher geschlossen als neu eröffnet. Deswegen wollen wir eine Initiative starten, die die Nahversorgung im Süden des Bezirks stärkt. Wir fordern neue Impulse für bezirkliche Einkaufsstraßen. Lokale Geschäfte, wie die um den Waldsassener Wochenmarkt, müssen im Interesse aller ansässigen Bewohnerinnen und Bewohner gefördert werden, damit sie gegenüber der Konkurrenz nicht untergehen.

 

8. Marienfelder Feldmark, Naturpark Marienfelde, Ponyhof Marienfelde

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Naturpark Marienfelde (Foto: Lea S.)

Nur mit uns im Senat wird endlich dafür Sorge getragen, dass die Marienfelder Feldmark als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen wird. Wir haben die Arbeit des Naturrangers im Naturpark Marienfelde durch rot-grüne Haushaltsbeschlüsse im Bezirk gerettet und wollen die Arbeit nachhaltig absichern. Der Ponyhof in Marienfelde soll erhalten bleiben. Wir möchten, dass in Marienfelde diese und weitere naturnahe Erholungsflächen gesichert werden. Dazu wollen wir die Arbeit mit den Initiativen und den Vereinen in Marienfelde fördern und intensivieren. Auch kleinere Grünflächen müssen gepflegt werden. Wir wollen, dass junge Bäume gepflanzt und Teiche und Seen gereinigt werden, damit unsere kleinen Biotope vor Ort bleiben und von allen Bürgerinnen und Bürgern genutzt werden können. Dafür setzen wir auch auf die Mithilfe aller Anwohner*innen vor Ort, die sich bei der Grünflächenpflege einbringen möchten.

9. Schul- und Sportversorgung erhalten und verbessern

Die Sportvereine in Marienfelde leisten eine tolle Arbeit, Leistungs- und Breitensport werden gleichermaßen betrieben und gefördert. Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Vereine ihre Arbeit zu guten Bedingungen fortsetzen können. Da, wo sich die Möglichkeiten bieten – wie beim Neubau von Wohnungen oder in der Nachbarschaft zum Neubau der Gustav-Heinemann-Oberschule –, wollen wir zusätzliche Flächen für den Sport bereitstellen und für den nichtorganisierten Sport öffnen. Aufgrund vieler maroder Hallen ist es umso wichtiger, dass bei den Vergabeverfahren des Sportamts für die Trainingszeiten mehr Transparenz herrscht. Diese waren in der Vergangenheit weder durchsichtig noch nachvollziehbar. Deshalb setzen wir uns für eine Verbesserung der Verfahren ein. Im Bezug auf die Schulen wollen wir das Ganztagsangebot weiter ausbauen. Es hat sich gezeigt, dass das skandinavische Modell einer engen Zusammenarbeit von Schulen, Betreuung und anderen Angeboten gut auf unsere Schulen und Schülerinnen und Schüler anwendbar ist und dadurch zu einer Verbesserung geführt hat. Trotz alledem braucht es noch mehr. Alte Schulgebäude müssen dringendst saniert und neue Schulen, besonders im Süden des Bezirks, gebaut werden. Nur so können wir der Bevölkerungsentwicklung in unserem Bezirk gerecht werden und allen Kindern einen Schulplatz in ihrer näheren Umgebung anbieten.

10. Drei starke Stimmen für den Wahlkreis 6 – Marienfelde/Mariendorf Süd

Hier aufgewachsen, hier wohnend, hier aktiv – oder auch alles drei auf einmal. Unsere Kandidaten und Kandidatinnen kennen den Wahlkreis 6 seit Jahren, wissen um seinen schönen Seiten und die Herausforderungen. Wo andere zur Wahl mal einen Infostand machen, sind Grüne dauerhaft vor Ort, zum Beispiel mit dem grünen Büro in der Hildburghauser Straße, wo unsere Abgeordnete drei Stunden pro Woche persönlich für alle Ihre Anliegen vor Ort und ohne Termin erreichbar ist.


Deswegen am 18. September:
Alles auf Grün!

Bürger*innenbüro Marienfelde

Anja Schillhaneck
Bürger*innenbüro Marienfelde
Hildburghauserstraße 29
12279 Berlin-Marienfelde

Telefon
Büro in Marienfelde: +49 (0)30 754 473 98

E-Mail
Anja Schillhaneck: anja.schillhaneck@gruene-fraktion-berlin.de

A-Team

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